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artistic production, as the name already entails, has long been viewed as a merely additive, arduous process. Michelangelo's David remains the benchmark for artistic accomplishment—the idea that intense labor must produce something undeniably great, however relative “greatness” may be. yet, the art world operates on a quiet contradiction: it claims to embrace everything while leaving almost no room for true nothingness.

Magdalena Berger zeigt im Salzburger Kunstverein aktuell ihre neue Rauminstallation Certain Expectation. Ein schwarzer Latexkorridor, eine verschlossene Tür und die Vorahnung auf eine Party dahinter. In ihren Arbeiten begegnen uns subtile Gesten neben raumgreifenden Installationen, die über Erfahrungen von Körperlichkeit und Identität sprechen.

Für die erste Ausgabe der Satelliten lädt das magazin53a Autor:innen ein, sich mit dem Künstler:innenporträt als kritischer Praxis auseinanderzusetzen. Das Porträt gilt als eine der ältesten Gattungen der Kunstkritik und steht heute unter besonderem Druck. Als Format, das strukturell auf Nähe und Einverständnis zwischen Schreibenden und Porträtierten setzt, tendiert es zur Affirmation. Doch wäre es zu einfach, das Porträt allein als Symptom eines affirmativen Journalismus zu lesen.

Vielleicht habt ihr schon einmal jemanden sagen hören, im Grunde sei jedes Bild ein Selbstporträt. Dieser Satz stammt, wenn man den Computermodellen, die unser Wissen verwalten, glauben darf, von Oskar Kokoschka. Ich habe diesen Satz immer für Unsinn gehalten. So wie überhaupt Sätze, die eine Behauptung für „alles“ aufstellen mich immer angespornt haben, die Ausnahme zur angeblichen Regel zu finden. Wenn jedes Kunstwerk persönlich ist – oder politisch (Orwell), oder ein Zitat (Sontag) –, wozu haben wir dann dieses spezielle Wort?

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The London-based artist Hannah Tilson shares how hand-mixed pigments, patterns, and music shape her multilayered worlds, revealing fluid and shifting identities.

Skulptur Big Kastenmann von Erwin Wurm in der Ausstellung im Park der Kaiservilla Bad Ischl, Kunst Sommer Salzburg

Früher lockte das weiße Gold, heute bieten sich die vom Salz geprägten Orte vom Salzkammergut bis nach Bad Gastein für eine Sommerfrische an. Vier ausgewählte Stationen im Salzburger Land und Umgebung zeigen frische Perspektiven und sind für alle kunstaffinen Stadtflüchtigen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Tony Cragg im Porträt im Rahmen der Ausstellung Salzburg 2025 im DomQuartier, hinter ihm Skulpturen.

Im Rahmen der Ausstellung „Zeiten“ im DomQuartier Salzburg spricht Tony Cragg über die Wechselwirkung zwischen seinen neuen Skulpturen und dem historischen Kontext der Prunkräume.

Anzeige – Die Residenzgalerie Salzburg lädt ihre Besucher:innen vom 6. Juni bis 29. September 2025 auf eine faszinierende Zeitreise ein: Mit der Sonderausstellung „Face to Face. Österreichische Porträtmalerei des 19. Jahrhunderts“ wird eine bedeutende Epoche der österreichischen Kunstgeschichte beleuchtet.

Detailaufnahme restaurierter Tapisserie aus der Ausstellung Paradise Lost im Salzburger Dommuseum

Die Sonderausstellung „Paradise Lost“ im Dommuseum Salzburg aus konservatorischer Perspektive.

KultNetz – Kulturmesse & Kulturbörse für Vernetzung & Austausch. Flyeransicht KultNetz.

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Mit scharfem Blick und subversivem Witz inszeniert Agnes Scherer gesellschaftliche Machtverhältnisse als theatrale Bildwelten

Was kann die Salzburger Moderne? Diese Frage stellt die aktuelle Ausstellung von Matthias Weiß in der Initiative Architektur. Weiß ist Universitätsprofessor für Kunstgeschichte in Salzburg und spricht in unserem Kurzinterview über eine Architektur des steten Ringens

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Die aktuelle Ausstellung im FOTOHOF entstand in kuratorischer Zusammenarbeit von Valentin Backhaus, Mateusz Dworczyk und Katrin Froschauer – im Gespräch richten Katrin und Valentin den Blick auf mögliche Zukünfte fotografischer Bildwelten

With three works on display at Galerie 5020, Johanna Binder reveals the entanglement of botanical histories with imperial ambitions.

Ausstellungsansicht mit blauer Lichtinstallation, Kohlezeichnung und Plastikeiern in der Ausstellung Vögel von Marx & Mussard im Museumspavillon Salzburg

Ein Haus, das einst den Flügelschlag des Fremden beherbergte, klingt nun anders: leiser, nachdenklicher, reduziert auf ein Echo. Die aktuelle Ausstellung „Vögel“ von Bele Marx & Gilles Mussard verwandelt das ehemalige Vogelhaus im Mirabellgarten in einen konzeptuellen Resonanzraum von Kunst, Erinnerung und Abwesenheit.

Das Trio von Chiara Bartl-Salvi, Chihiro Araki und Elena Francalanci in synchroner Formation während Heat Island, Toihaus Salzburg 2025

Chiara Bartl-Salvi zeigt mit „Heat Island" in Produktion mit Toihaus Salzburg und Tanzquartier Wien eine Performance, die sich dem Bewegungsrepertoire kommerzieller Tänze bedient und mit Boden- und Reibungskontakt spielt.

Künstlerin Johanna Binder, Porträtaufnahme im Kontext ihrer Ausstellung Earth Makers, Galerie Vonier 2025

Die Galerie Sophia Vonier präsentiert Werke von Johanna Binder unter dem Titel „Earth Makers“. Gezeigt werden Aquarellmalereien sowie Reliefs aus Kunstharz, auf denen sich tropische Pflanzen ranken. Die Illusion von Natürlichkeit kippt sofort: Hinter sattem Grün und üppigen Blüten liegt ein grau-weißes Schachbrettmuster, wie man es aus Photoshop kennt – ein Symbol digitaler Bildproduktion.

Adults only

Aline Bouvy‘s Ausstellung „Hot Flashes“ im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain weitet den Blick für kindliche Perspektiven und erwachsene Erfahrungsräume und gibt einen Vorgeschmack auf die Biennale von Venedig im kommenden Jahr. Eine Kooperation mit dem Salzburger Kunstverein.

Blick auf zwei massive weiße Stellwände in der Ausstellung Landschaftsmalerei von atelier drei, Stadtgalerie Lehen 2025

At Stadtgalerie Lehen, atelier ///’s “Landschaftsmalerei” whispers poignant questions without ever over-intellectualizing its own nature. The show acts as a memento mori about the very spaces art inhabits, their blind spots, and what happens when the script is flipped.