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Die Aula der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ein lautes Hallen durchdringt die historischen Räume. Die Performance-Künstlerin und Kostümbildnerin Rosa Schurian-Stanzel (*1999, lebt und arbeitet in Wien) tänzelt auf die Interviewerin zu. Die beiden treffen sich für ein performatives Interview voller Requisiten, die Schurian-Stanzels multidisziplinäres Schaffen erfahrbar machen. Skripte werden aufgebrochen, Rollen umgedreht, Sprachbilder wörtlich genommen.
Vielleicht habt ihr schon einmal jemanden sagen hören, im Grunde sei jedes Bild ein Selbstporträt. Dieser Satz stammt, wenn man den Computermodellen, die unser Wissen verwalten, glauben darf, von Oskar Kokoschka. Ich habe diesen Satz immer für Unsinn gehalten. So wie überhaupt Sätze, die eine Behauptung für „alles“ aufstellen mich immer angespornt haben, die Ausnahme zur angeblichen Regel zu finden. Wenn jedes Kunstwerk persönlich ist – oder politisch (Orwell), oder ein Zitat (Sontag) –, wozu haben wir dann dieses spezielle Wort?
With the first major retrospective in Austria of the artist Charlotte Perriand coming up this May, we might stumble upon the fact that the title “first major retrospective exhibition of … (insert name of famous woman artist)” is not an isolated phenomenon but rather is becoming an almost normal event, that is, at least within the last decade or so. Charlotte Perriand, Eva Hesse, or Maria Bartuszová. These names are only a couple of those that many of the world's leading contemporary galleries and museums, such as the Tate, the Guggenheim Museum, or the Museum der Moderne Salzburg have been showcasing in the frame of dead famous women artists.
Agnes Scherer führt mit der Künstlerin Sigrid Langrehr einen direkten Dialog über deren Kunstpraxis und entwickelt dabei ein Gespräch jenseits starrer Frage-Antwort-Schemata im Sinne einer freundschaftlichen, interessierten Unterredung, die über einen längeren Zeitraum entstanden ist.
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artistic production, as the name already entails, has long been viewed as a merely additive, arduous process. Michelangelo's David remains the benchmark for artistic accomplishment—the idea that intense labor must produce something undeniably great, however relative “greatness” may be. yet, the art world operates on a quiet contradiction: it claims to embrace everything while leaving almost no room for true nothingness.
Magdalena Berger zeigt im Salzburger Kunstverein aktuell ihre neue Rauminstallation Certain Expectation. Ein schwarzer Latexkorridor, eine verschlossene Tür und die Vorahnung auf eine Party dahinter. In ihren Arbeiten begegnen uns subtile Gesten neben raumgreifenden Installationen, die über Erfahrungen von Körperlichkeit und Identität sprechen.
Für die erste Ausgabe der Satelliten lädt das magazin53a Autor:innen ein, sich mit dem Künstler:innenporträt als kritischer Praxis auseinanderzusetzen. Das Porträt gilt als eine der ältesten Gattungen der Kunstkritik und steht heute unter besonderem Druck. Als Format, das strukturell auf Nähe und Einverständnis zwischen Schreibenden und Porträtierten setzt, tendiert es zur Affirmation. Doch wäre es zu einfach, das Porträt allein als Symptom eines affirmativen Journalismus zu lesen.
At the minus20degree (m20d) outdoor art and architecture biennial exhibition for art and architecture, contemporary artists, their performances and installations, meet ski spectacle and all parties involved in it.
Anzeige – Die Publikation „FAV PIECES“ versammelt persönliche textile Geschichten aus aller Welt. Jaruntowski und Andraschko Sorgo zeigen Kleidung als Erinnerungsspeicher, Identität und poetisches Archiv. Erscheint bei Thaddaeus Ropac und im Verlag für moderne Kunst.
Anzeige – „minus20degree“ ist eine biennale Ausstellung für Kunst und Architektur im Außenraum. Die alpine Winterlandschaft dient dabei als Bühne und Labor für zeitgenössische künstlerische und architektonische Interventionen. Sie sind frei zugänglich und laden das Publikum dazu ein, den Außenraum als gemeinschaftlichen Raum für zeitgenössische Kunst zu erleben.
„vakuum“ vereint neun Positionen in der Jahresausstellung des Salzburger Kunstvereins 2025/26. Die Künstler:innen erkunden das Vakuum als wissenschaftliches, psychisches und institutionelles Spannungsfeld – und als Möglichkeit.
Your search engine is your visual training field. The essay posits that our relentless daily use of search engines and infinite scroll is anything but passive; it is an active, uncredited training ground for our visual perception that fundamentally alters the very tools we use to see everything else, including art.
Anzeige – Seit 2005, also genau seit 20 Jahren, ehrt das Land Salzburg mit dem Eligius-Schmuckpreis die lebendige und innovative Bedeutung der zeitgenössischen österreichischen Schmuckkunst.
artistic production, as the name already entails, has long been viewed as a merely additive, arduous process. Michelangelo's David remains the benchmark for artistic accomplishment—the idea that intense labor must produce something undeniably great, however relative “greatness” may be. yet, the art world operates on a quiet contradiction: it claims to embrace everything while leaving almost no room for true nothingness.
Magdalena Berger zeigt im Salzburger Kunstverein aktuell ihre neue Rauminstallation Certain Expectation. Ein schwarzer Latexkorridor, eine verschlossene Tür und die Vorahnung auf eine Party dahinter. In ihren Arbeiten begegnen uns subtile Gesten neben raumgreifenden Installationen, die über Erfahrungen von Körperlichkeit und Identität sprechen.
Für die erste Ausgabe der Satelliten lädt das magazin53a Autor:innen ein, sich mit dem Künstler:innenporträt als kritischer Praxis auseinanderzusetzen. Das Porträt gilt als eine der ältesten Gattungen der Kunstkritik und steht heute unter besonderem Druck. Als Format, das strukturell auf Nähe und Einverständnis zwischen Schreibenden und Porträtierten setzt, tendiert es zur Affirmation. Doch wäre es zu einfach, das Porträt allein als Symptom eines affirmativen Journalismus zu lesen.
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